Facebook "Timeline" sorgt für Aufmerksamkeit

Datenschützer warnen eindringlich vor dem neuen “Timeline”-Angebot des Social-Networks Facebook.

Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner beschwichtigte unterdessen: “Über dieses wichtige Projekt wurde mir nichts gesagt, was nicht in Ordnung ist”, sagte Aigner am Samstag im Deutschlandradio Kultur. Indess wies der Datenschutzbeauftragte der Stadt Hamburgs, Johannes Caspar, im NDR-Inforadio darauf hin, dass das Geschäftsmodell von Facebook daraus bestehe, die Daten seiner Nutzer zu verkaufen. Er erkenne zwar an, dass Facebook einen kommunikativen Mehrwert für seine Nutzer habe, nichts desto trotz gebe es erhebliche Defizite beim Datenschutz. “Facebook muss hier noch viel tun, um einen hinreichenden Schutz der Daten der Betroffenen herzustellen.”

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hatte am Donnerstag angekündigt, dass sein Unternehmen noch stärker Plattform für den Multimedia-Konsum seiner Nutzer werde wolle. Darüber hinaus könnten Nutzer eine Art multimediale Biographie ihres Lebens auf Facebook erstellen.

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